Pressespiegel

Braunschweiger Zeitung vom  03. April 2004:

LESERTELEFON
Motorradfahrer gefährden Fußgänger und Radfahrer
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Braunschweiger Zeitung vom  23. Februar 2004:

Ringgleis macht Internet-Karriere
Bahntrassen-Experte hält Braunschweiger Anstrengungen für “wegweisend”
von Jörn Stachura
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Westpost August’2003

Aktuelles vom Ringgleis
Bei schönstem Wetter machte sich die Arbeitsgruppe „Ringgleis“ am 08.07.2003 abends auf den Weg, um sich einen Eindruck über den Fortgang der Bauarbeiten am Ringgleis im Rahmen der Sozialen Stadt zu verschaffen. An die 20 Teilnehmer/innen der Arbeitsgruppe, die sich aus Bewohner/innen, Vertreter/innen der Verwaltung, plankontor/Quartiersmanagement und dem braunschweiger forum zusammensetzt, hatten sich an der Kreuzung BroitzemerStraße/Ringgleis eingefunden. Nach über einem Jahr, in der die Arbeitsgruppe sich getroffen hatte und Konzepte und Planungsgrundlagen für den Ausbau des Ringgleises zum Fuß- und Radweg erarbeitet hatte, waren die Teilnehmer nun gespannt, was sich am Ringgleis seit Beginn der Bauarbeiten am 26.5.2003 getan hatte. Und es hat sich eine Menge getan!

Die Firma Wulf hat bisher von der Broitzemer bis zur Oker die gesamte Gleistrasse frei geschnitten. Zwischen der Broitzemer- und Hildesheimerstraße wurde bisher Wegematerial eingebaut, das Stück zwischen Broitzemer- und Kreuzstraße schon freigegeben. Wie sich bei unserem abendlichen Spaziergang herausstellte, hat sich diese Neuigkeit bereits rumgesprochen, denn viele Bürger/innen nutzen den Weg bereits. Mit der Anfahrt des ersten Baggers war das Interesse der Anwohner/innen geweckt und die Resonanz auf den Ausbau fast ausschliesslich positiv.

Termine
Wenn es weiter so zügig voran geht, wird der grobe Ausbau der Trasse von Broitzermerstraße bis zur Oker bis Ende August abgeschlossen sein. Wie das Ringgleis später im Detail aussehen soll, wird die Arbeitsgruppe auf Grundlage eines ersten Entwurfes vom Fachbereich Stadtgrün planen. Dazu sind drei Termine vorgesehen, an denen jeweils ein vorab festgelegter Teilbereich Gegenstand der Planung sein wird.
Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 16.9.2003 um 18.00 Uhr im Stadtteilbüro in der Hugo-Luther-Straße 60a statt, an dem wir Ideen für den Abschnitt Broitzemer- bis Kreuzstraße entwickeln wollen.

Aktion
Um auf die Fortschritte am Ringgleis aufmerksam zu machen, hat die Arbeitsgruppe mehrere Aktionen am Ringgleis geplant. Schließlich, so die Meinung der Arbeitsgruppe, ist der Ausbau des Ringgleises als eines der Pilotprojekte im Rahmen der Sozialen Stadt ein freudiges Ereignis, von dem möglichst viele Menschen erfahren sollten!
Erste Aktion ist ein
Flohmarkt am Ringgleis am Sonntag, den 17.08.2003 in der Zeit von 10.00 bis 14.00 zwischen Madamenweg und Kälberwiese
Hier können Sie stöbern, das eine oder andere Schnäppchen finden oder auch versuchen, die Dinge zu verkaufen, die Sie schon immer loswerden wollten!
Ab 9.00 ist das Quartiersmanagement an der Kreuzung Kreuzstraße/Ringgleis vertreten. Wir bitten all diejenigen, die sich beteiligen möchten, sich zunächst hier einzufinden, damit wir dann einen geeigneten Platz finden können. Die Teilnahme ist kostenlos!
Nähere Informationen erhalten Sie beim Quartiersmanagement im Stadtteilbüro:
plankontor
Hugo-Luther-Straße 60a
38118 Braunschweig
0531-280 15 73
Sie können uns auch persönlich antreffen in den Sprechstunden im Stadtteilbüro am:
Montag und Dienstag von 15.00 – 19.00
Donnerstag: 115.00 – 17.00’
 

Braunschweiger Zeitung vom 24. Mai 2002:

351 000 Euro für Ringgleis -Ausbau
Quartiersmanager ziehen in die Hugo-Luther-Straße
Bezirksrat Westliches Ringgebiet und Planungsausschuss haben Weichen gestellt, damit das Förderprogramm ,,Soziale Stadt“ anlaufen kann. Gänzlich reibungslos ging dies jedoch nicht ab.

Einigkeit bestand im Grunde lediglich im Punkt, dem Quartiersmanagement 17 000 Euro als Sachkosten zur Verfügung zu stellen, damit die Bürgerbeteiligung oranisiert werden kann. Das Büro der Quartiersmanager soll im Gemeindehaus St. Michaelis, Hugo-Luther-Straße 60 a, eingerichtet werden. Auch die Mittel, das Ringgleis zu einem Fuß- und Radweg auszubauen, sollen demnächst beantragt werden. In der ersten Ausbaustufe werden Kosten von 351 000 Euro erwartet. Die CDU machte keinen Hehl daraus, den Ausbau nicht als ideales Startobjekt für das Programm ,,Soziale Stadt“ anzusehen.

Weit kontroverser wurde die Frage debattiert, welche Rechte der Sanierungsbeirat, der zur Hälfte aus Bürgern bestehen wird, erhalten soll. Im Bezirksrat kam es zu wechselnden Mehrheiten, mitunter ging der Riss sogar durch die Fraktionen. Dort wurde mehrheitlich beschlossen, alle im Rat sitzenden Parteien mit Mandaten zu berücksichtigen. Mit CDU-Mehrheit wurde im Planungsausschuss beschlossen, dass der Beirat kein Beschluss-, sondern nur Empfehlungsrecht erhält und nur Bürgervertreter aus dem Sanierungsgebiet vertreten sein dürfen. Die Verwaltung soll bis zum 4. Juni eine Vorlage fertigen, die alle Wünsche aufführt und im Verwaltungsausschuss politisch abgestimmt wird. js

 

Braunschweiger Zeitung vom 18. Mai 2002:

Wirtschaftsförderer sollen ins Boot
Ringgleisausbau beginnt an der Celler Straße - Förderprogramm als Chance für das Handwerk?
Von Jörn Stachura

Bei Spielplätzen ist es längst an der Tagesordnung, dass Verwaltung und Kinder gemeinsam planen. Erstmals plante nun im Zuge des Förderprogramms ,,Soziale Stadt“ die Verwaltung gemeinsam mit Erwachsenen. Es ging um das Ringgleis im Westlichen Ringgebiet, das zu einem Fuß- und Radweg werden soll.

Nach rund zwei Stunden packten die Grünflächenplaner zufrieden ihre Akten ein. Die Bürgerbeteiligung zur ersten Ausbaustufe zwischen Broitzemer Straße und Oker hatte all die Ergebnisse erbracht, damit fristgerecht die Politik die im Haushalt eingestellten Fördermittel freigeben kann. Das Ergebnis unterscheidet sich jedoch in zweierlei Hinsicht vom zunächst Angedachten: Die rund 30 Bürger möchten, dass der Ausbau so günstig wie möglich ausfällt. Um knappe Fördermittel zu sparen, soll der Rad- und Fußweg 50 Zentimeter schmaler und im Durchschnitt dann nur drei Meter breit werden. Außerdem sprachen sich die Anwohner des Werksteigs dafür aus, auf jegliche Investitionen in einen vorhandenen, aber sehr schmalen Fußweg in diesem Bereich zu verzichten und zu walten, bis die Stadt die Gleistrasse von der Bahn erworben hat. Nach Ansicht der Anwohner des Eichtals ist auch eine zunächst geforderte Fußgängerbrücke vom Ringgleis auf das Gelände des Gewerbegebiets Celler Straße, die rund 16 000 Euro gekostet hätte, überflüssig. Es soll nach einer Lösung gesucht werden, ebenerdig auf das Gelände zu kommen. Auf Drängen der Bürger aus dem Norden des Westlichen Ringgebiets, die in der Mehrzahl waren, soll mit dem Ausbau an der Celler Straße in Richtung Oker begonnen werden. Keine Abstriche soll es jedoch bei der sicheren Uberquerung der Straßen geben. Darüber wird Anfang Juni in der nächsten Sitzung diskutiert.

Hinterfragt wurde auch die Wirkung der Fördermillionen auf die überaus hohe Arbeitslosigkeit im Stadtteil und die Beteiligung des ansässigen Handwerks im Sanierungsgebiet an den Arbeiten. Die Verwaltung wurde darum gebeten, Informationen einzuholen und die Wirtschaftsförderer einzuschalten, damit von Anfang der Sanierung an nach Möglichkeiten gesucht wird, mit den Städtebauförderungsmillionen das Westliche Ringgebiet auch wirtschaftlich und sozial zu stärken.

Termine
Die Arbeitsgruppe Ringgleis des Braunschweiger Forums, Verein für bürgemahe Stadtplanung, trifft sich am Mittwoch, 22. Juni, 17.30 Uhr, im neuen Büro des Forums Chemnitzstraße 7/Goslarsche Straße.
Am Sonntag, 2. Juni, beginnt um 10 Uhr eine Ringgleisbegehung. Treffpunkt im Eichtal: Gartenkamp/Ringgleis. Bürgerplanung zum Thema Sicherheit und Verkehr auf dem Ringgleis am Dienstag, 4. Juni, 19 Uhr, Gaststätte ,,Erste Kulmbacher“, Madamenweg 164.

 

Braunschweiger Zeitung vom 10. Mai 2002:

Kein Geld für Provisorien entlang des Ringgleises
Ausbauvorschläge der Stadtteilkonferenz Nord
Während der Sitzung der Stadtteilkonferenz Nord des Westlichen Ringgebiets hat die Arbeitsgruppe Verkehr Vorschläge unterbreitet, wie das Ringgleis zwischen Oker und Hildesheimer Straße zum Fuß- und Radweg ausgebaut werden könnte. Nach einer Begehung der Strecke wurde ein 15-Punkte-Programm erstellt, das sich im Kern dagegen ausspricht, für Provisorien entlang des Ringgleises Geld auszugeben. Ausdrücklich wird an die Verwaltung appelliert, den Fußweg ,,Werksteig“ zwischen Celler Straße und Julius-Konnegen-Straße nicht mit Fördermitteln aufzuwerten. Der Fußweg sei zu schmal und stelle einen zu großen Umweg Richtung Ernst-Amme-Straße dar. Vorgeschlagen wird, mit dem Ausbau zu warten, bis die Stadt das dortige große Bahngelände erworben hat und dort einen Rad-/Fußweg anlegen zu lassen. Dies wurde ausdrücklich von Anwohnern des Werksteiges begrüßt.
Auch eine zunächst ins Auge gefasste kleine Brücke vom Ringgleis auf das Gelände des Gewerbegebiets Celler Straße soll nicht errichtet werden. Anwohner des Eichtals hatten bezweifelt, dass der Zeitgewinn durch die Abkürzung so groß ist, dass sich die Kosten rechtfertigen. Es soll stattdessen nach einer Möglichkeit gesucht werden, ebenerdig auf das Gelände zu kommen.
Die Vorschläge sollen in die Rahmenplanung eingearbeitet werden, die am Dienstag, 14. Mai, 19 Uhr, in der Gaststätte ,,Erste Kulmbacher“, Madamenweg 164, erstellt wird. Alle Ringgleis-Anwohner sind dazu eingeladen. js

 

Braunschweiger Zeitung vom 20. April 2002:

Bürgerversammlung zur Ringgleis- Planung
Schneller Ausbau zum Fuß- und Radweg

Die Stadtverwaltung lädt ein zur Bürgerversammlung, um erste Planungen für das Ringgleis im Westlichen Ringgebiet vorzustellen. Beginn der Veranstaltung in der Aula der HvF (ehemaliges Sackringbad) ist am Dienstag, 23. April, um 19 Uhr. Wie Ulrich Prote, stellvertretender Leiter Stadtgrün, ankündigte, will die Verwaltung in einer ersten Ausbaustufe alle verfügbaren Ringgleis-Flächen so schnell es geht öffnen und aufschottern, damit für die Bürger ein sicherer Fuß- und Radweg entsteht. Die entsprechenden Planungen werden Dienstag vorgestellt. Im Anschluss daran soll eine Arbeitsgruppe aus Bürgern, Vereinen und Verwaltung gebildet werden, die sich regelmäßig trifft, um Ideen zum weiteren Ringgleis-Ausbau zu entwickeln.
Dabei wird es zum Beispiel um die Frage gehen, ob die alte Ringgleistrasse später besser gepflastert oder asphaltiert werden sollte? Oder: Sollen Spiel-geräte aufgebaut werden? Und wenn ja, wo?
Das Braunschweiger Forum, der Verein für bürgemahe Stadtplanung, hat unter www.ringgleis.de eine Intemetseite eingerichtet. js

Braunschweiger Zeitung vom 21. September 2001:

Verwirrung um die Ringgleis-Planung

Eigentlich, so waren sich Politik und Verwaltung einig, soll mit Fördergeldern aus dem Programm Soziale Stadt das alte Ringgleis im Westlichen Ringgebiet zu einem kombinierten Rad- und Fußweg werden, damit Kinder sicher zur Schule kommen.
Die Tiefbauer haben nun aber in der Mitte der Trasse einen Mast für Verkehrsschilder 
aufgestellt. Hermann Lensing verteidigte die Maßnahme damit, dass links und rechts des Mastes genug  Platz für Wege vorhanden sei. Außerdem habe es momentan keine  anderen städtischen Flächen entlang der Hildesheimer Straße gegeben. Heide Wanzelius forderte für das   Braunschweiger Forum, den Mast schnellstens zu entfernen: "Bekanntlich fehlen im Westlichen Ringgebiet Freiflächen für Kinder. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, eine Sandkiste mitten auf der Hildesheimer Straße zu planen. js

 

Braunschweiger Zeitung vom 14. September 2001:

Helfer gesucht
Braunschweiger Forum beginnt mit Ringgleis-Ausbau
Jetzt soll das zweite Teilstück des Ringgleises fertig werden. Das Braunschweiger Forum sucht Helfer, die am heutigen Freitag und am morgigen Sonnabend zufassen, damit im Westlichen Ringgebiet das Ringgleis zwischen Kreuzstraße und Kälberwiese wieder begehbar wird, und ein sicherer Schulweg entsteht. Bereits im Mai hatten Braunschweiger Forum und Anwohner für einen Durchgang zwischen Madamenweg und Kreuzstraße gesorgt.  
Nun soll, mit Zustimmung des Grünflächenamtes, das die Aktion unterstützt, auch der Weg auf dem Ringgleis zu den Kindergärten, Schulen und Kleingärten an der Kälberwiese fertig werden. Treffpunkt für Helfer ist heute um 16 Uhr und morgen um 10 Uhr die Gaststätte "Aydin" an der Kreuzstraße. js
 
 

Braunschweiger Zeitung vom 7. September 2001:

Durchbruch bis zur Kälberwiese
Braunschweiger Forum: Mitmachaktion am Ringgleis

Jeden Tag benutzen ihn schon Hunderte: den kleinen Weg auf dem Ringgleis zwischen Madamenweg und Kreuzstraße. Dieser Weg soll nun seine Fortsetzung bis zur Kälberwiese finden. Das Braunschweiger Forum lädt ein zur Mitmachaktion.
Der Weg zum großen Ziel ist noch weit. Eines Tages soll aus dem alten Ringgleis im Westlichen Ringgebiet ein echtes Schmuckstück werden. Eine Zierde für die Stadt. Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt sind 1 bereits beantragt und zugesagt, doch auf die Zuschüsse aus Berlin und Hannover warten die Braunschweiger Stadterneuerer noch.
Nicht länger warten will hingegen das Braunschweiger Forum. In Eigeninitiative und mit Hilfe der Anwohner wurde im Mai auf dem Ringgleis ein fester Pfad zwischen der Kreuzstraße und den Kindergärten sowie der Bushaltestelle Madamenweg angelegt. Eine Erleichterung für Fahrgäste, Kindergartenkinder und ihre Mütter. Nun soll der Durchbruch bis zur Kälber-wiese folgen.
Damit soll ein kleiner Fußweg geschaffen werden, um abseits verkehrsreicher Straßen von Madamenweg und Kreuzstraße aus den Kleingartenverein Honemann, den Kindergarten Schölkestraße, die Oswald-Berkhahn-Schule und die HvF zu erreichen.
Die Aktion wurde mit dem Grünflächenamt der Stadt Braunschweig abgesprochen, das seine Zustimmung gegeben hat und sogar Geräte stellt, um den zugewachsenen Gleisbereich zu öffnen.
Ein Vorbereitungstreffen findet statt am Donnerstag, 13. September, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Aydin, Kreuzstraße/ Ecke Ringgleis. Dort wird auch Treffpunkt sein für die Mitmachaktionen. Termine: Freitag, 14. September, 16 bis 18 Uhr; Sonnabend, 15. September, 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 21. September, 16 bis 18 Uhr. js

 

Braunschweiger Zeitung vom 3. März 2001:

Braunschweiger Forum erklärt das Ende der Wartezeit: Aktionen am Madamenweg
 
Ran ans Ringgleis
,,Soziale Stadt“ startet

Das Programm Soziale Stadt ist in Braunschweig vorzeitig gestartet. Es gab keinen feierlichen Akt, nur die Worte von Heiderose Wanzelius, die für das Braunschweiger Forum erklärte: ,,Wir haben lange genug gewartet. Es geht jetzt los!“ Und wie. Eine Woche lang wird der Madamenweg sein Gesicht völlig verändern.
Die Vertreter der Stadtverwaltung, unter ihnen auch Sozialdezernent Dr. Bernd Gröttrup, waren nicht verwundert, und sperren tat sich auch niemand. Denn mehr als fünf Jahre hatte das Braunschweiger Forum dafür gekämpft, damit aus dem alten Ringgleis ein Fuß- und Radweg wird. Ein drei Kilometer langes grünes Band soll entstehen, das die Teile des Westlichen Ringgebiets verbindet. Darüber herrscht allgemeine Einigkeit, auch bei Politik und Verwaltung.
Es deutet sich sogar noch mehr an: Das Ringgleis könnte auch zu einem Weg werden, an dem man die große historische Bedeutung des Westlichen Ringgebiets entdecken kann. Denn hier fanden sich einst die Firmen, die den guten Namen Braunschweigs in aller Welt begründeten. Doch wer weiß das heute noch? Selbst die Anwohner sind oft überfragt.
Darum will das Braunschweiger Forum Lust auf Entdeckungen entlang des Ringgleises machen. Neugierig sollen die Anlieger werden, was sich dort wohl tun wird? Viel, verspricht das Braunschweiger Forum und verriet schon einmal, was es für die große Informations- und Aktionswoche im Mai auf der großen Wiese zwischen Bunker und Kindergarten Madamenweg geplant hat:
Wo soll man anfangen bei mittlerweile 18 Projekten? Vielleicht bei der Einladung an die Senioren des Westlichen Ringgebiets, ins Erzähl-Café zu kommen, wo sie berichten können, wie es einst war im Bereich Madamenweg, Kreuzstraße, Broitzemer und Goslarscher. Bilder aus dieser großen Zeit existieren noch. Die Ausstellung Zwischen Madamenweg und Frankfurter Straße“ wird wieder gezeigt. Ebenso Dias über die Geschichte der Braunschweigischen Eisenbahn, eine Führung zu den alten Fabriken am Ringgleis wird es geben und auch der Frage nachgegangen: Wie wurde das Westliche Ringgebiet was es ist?
Den Bogen in die Gegenwart schlagen Ausstellungen und Vorträge von Grünflächenamt und Stadtplanungsamt zu ihren Vorhaben am Ringgleis. Die Städtische Denkmalpflege will Überlegungen vorstellen, das Ringgleis zu einem‘ ,,Industriegeschichtlichen Pfad“ zu machen. Der Bezirksrat wird eingeladen und alle Einrichtungen und Betriebe werden gebeten, ,,Tage der offenen Tür“ in der Wochen vom 11. bis 20. Mai zu veranstalten.
Natürlich sind auch Mit-Mach-Aktionen vorgesehen. Im Mittelpunkt: Die Zukunftswerkstatt, wo die Einwohner ,,ihr Ringgleis“ planen sollen. Aber auch Gleiswanderungen werden angeboten, Fahrradrallyes, eine Sprayaktion und auch ein Lagerfeuerabend. Helfer können sich unter Telefon 89 50 30 melden. Bereits am Sonnabend, 10. März, beginnt um 14 Uhr eine Putzaktion am Ringgleis. js